Die Liebe zu & von einem Tier - meinem Freund, den besten den ich je hatte, mein Kater... und den Schmerz den ich nach seinem Tod kaum in Worte fassen kann - die sowieso keiner hören wollte...
Wie betäubt stehe ich da, wir streicheln den 'Kleinen' während die TÄ die erste Spritze aufzieht...es ist fast so, als würde ich die Szene von Außen beobachten: "Die erste ist nur zum Schlafen bzw. Betäuben"...
Wer kennt sie nicht, diese ätzenden Weiber, die NIE die Klappe halten und ständig und überall mit jedem über jeden reden...Wahrheitsgehalt etwa 1 Prozent - Maximal!!!
An manchen Tagen steht man auf und alles ist super, alles geht ganz leicht und man kann nach Vorne sehen...und an anderen Tagen geht plötzlich und mal wieder gar nichts mehr!
Diese Woche habe ich im I-net einen Artikel über Diana Eichhorn gelesen, die ihre beiden Hunde -einen im Dezember'08 den anderen im Januar'09- einschläfern lassen musste...
In unseren Träumen verarbeiten wir das Erlebte...manchmal sollen unsere Träume uns etwas sagen...Diese Woche habe ich von Whity geträumt! Es war so real und so schön...
Diese Woche war es tagsüber schön warm und Nachts total schwül... ich konnt kaum oder sehr schlecht schlafen und so ließ mein Traum auch nicht lang auf sich warten!
Meine kleine Schwester, durchgeknallt und abgedreht... was soll ich nur machen? Whity war mir da immer viel näher, auch wenn wir mal 'Streit' hatten...
Eine innere Unruhe erfüllt mich seit Wochen...der 28. Juli nähert sich:
3 Jahre ist es dann her... und ich bin immer noch nicht damit fertig, mache mir immer noch Vorwürfe ob ich's richtig gemacht habe...
Das Wochenende an der Küste - bei Mom und Whity tat sooo gut... ich hab die Grabplatte fertig bekommen, schön vergoldet und Whity war die ganze Zeit 'bei mir'...
Als Schüler/Student/In ist das schon so ne Sache: eigentlich geht man Vormittags zur Schule, Nachmittags Hausaufgaben und der Rest des Tages kann man als Freizeit betrachten...doch irgendwie hat man nie Zeit!
Ganz unbewusst hat es sich angeschlichen, dieses Gefühl...eigtl. sollt ich mich auf meinen Geburtstag freuen, doch mit meinem Geburtstag kommt auch die Weihnachtszeit - und das tiefe Gefühl der Trauer...
Manchmal denke ich wirklich, das mein Herz durch Whitys Tod in etwa tausend Stücke, oder mehr, zerbrochen ist - und das mich nie wieder etwas so sehr berühren wird...
in kleinen immer wieder kehrenden Wellen, manche Wellen sind größer und manchmal ist der Abstand kleiner... ich vermisse ihn. Schmerzlich wird mir bewusst, dass es diesen Sommer schon vier Jahre ohne ihn sind!
Ich weiß gar nicht wann und wie es passiert ist, aber seit einigen Wochen, habe ich das Gefühl, das die meisten Menschen eine Maske tragen - und ich kann sie sehen...
Nächste Woche schreib ich mein Staatsexamen... doch hab ich weder Lust zu Lernen noch bin ich motiviert, am liebsten würd' ich mich verkriechen und der Trauer nachgeben, alles scheint mir überflüssiges Gehabe zu sein...
Nachdem das Atherom am 30. September entfernt worden war, dachte ich, die Wunde wird heilen und wir machen weiter wie gehabt - Felix wird so alt wie Methusalem!
Ich wollte es nicht wahr haben, wollte nicht aufgeben und ich wollte es auf keinen Fall aussprechen... doch Felix so schwach daliegen zu sehen, ließ mich verzweifeln und der Gedanke, dass ihre Zeit tatsächlich abgelaufen sein sollte - war unerträglich...!
Die Sprüche der Anderen, deren Weisheiten und Kommentare... ich kann gar nicht sagen, wie sehr sie mich zum Kotzen bringen! Und wie oft -und laut- sie trotzdem im Kopf nachhallen! Unerträglich! Ich verzweifle!
Meine Verzweiflung ließ mich mit zusammen gesackten Schultern und mehr als kreisenden Gedanken auf der Couch sitzen, bis ich entschloss ins Bett zu gehen...
Als der TA kommt, sackt mir das Herz in die Hose und meine Beine sind kraftlos, jetzt muss ich aussteigen und Felix wird sterben! [Ich will nicht!] Sie liegt ruhig in meinen Armen und ich sage ihr das gleich alles gut wird...
Letzte Woche war ich in der TA-Praxis, um dort Weihnachtsgrüße und ein Foto von Felix abzugeben. Der TA hat sich extra für mich Zeit genommen um mit mir zu quatschen... Ich kann kaum sagen, wie schwer es war!
Heute sind es zwei Monate ohne Felix... Seit zwei Monaten sterbe ich jeden Tag ein biserl mehr. Wenn ich dann über etwas Banales lache, schäme ich mich innerlich.
Was soll ich mehr dazu sagen...? Ich fühle mich nach ganz anderen Wünschen und Flüchen...! Zu Weihnachten dachte ich zwischenzeitlich ernsthaft durchzudrehen bzw. den Verstand zu verlieren; depressiv oder schizophren zu werden!!!